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ABE7H16F43

Anbieter: Schneider
Artikelnummer: ABE7H16F43
Typ: Modicon ABE7 Passive-Ausgangsunterbau
Land:
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Beschreibung

Caret Down

Für die diskrete Signalverteilung in der Modicon-SPS-Architektur konfiguriert, ermöglicht der Schneider Electric ABE7H16F43 (ABE7H16F43 passive Anschluss-Unterbasis) die direkte physische/elektrische Signalweiterleitung. Dieses Gerät überträgt digitale Ausgangssignale mit 16 Kanälen über eine 20-polige HE10-Buchse von den E/A-Schnittstellen der Steuerung an die Feldinstrumentierung. Dabei vereint es einen abgesicherten Stromkreisschutz, einzelne Lasttrennschalter und Status-LEDs in einem kompakten Gehäuse für die DIN-Schienenmontage.

Hardwarespezifikationen

Parameter Spezifikation
Modell ABE7H16F43
Marke Schneider Electric
Gewicht 0,64 kg
Abmessungen 206 mm x 8,3 cm x 6,8 cm (B x T x H)
Betriebstemperatur -5 bis 60 °C
Leistungsaufnahme maximaler Versorgungsstrom 1,8 A
Typ der Unterbasis Passive Unterbasis für diskrete Ausgänge
Anzahl der Kanäle 16 (2 Klemmen pro Kanal)
Nennversorgungsspannung 19 bis 30 VDC (24 VDC nominal)
Kanalschutz flinke 0,125-A-Sicherung pro Kanal (5 x 20 mm)
Schutz der Hauptversorgung interne flinke 2-A-Sicherung (5 x 20 mm)
Signalschnittstelle 20-polige HE10-Buchse
Klemmen für die Feldverdrahtung Schraubklemmen (Drahtquerschnitt 0,09 bis 2,5 mm²)
Schutzart IP20 / IP2X
Isolationsspannung Bemessungsisolationsspannung 2000 V
Montageart symmetrische 35-mm-DIN-Schiene oder Schraubmontage an einer Montageplatte

Feldbus-Schnittstelle und Firmware-Determinismus

Innerhalb des Modicon-Hardware-Ökosystems ermöglicht der ABE7H16F43 eine hochdichte E/A-Signalführung für Modicon M221, TSX Micro, Modicon Premium, TM3- und X80-Erweiterungsmodule. Die physische Signalführung basiert auf einer schnellen Kommunikation über den hochdichten Rückwandbus sowie einer deterministischen Verarbeitung der E/A-Signale zwischen den Ausgangskarten der Steuerung und den Feldaktoren. Die interne Kanalverteilung gewährleistet eine strikte Kompatibilität der Firmware-Flash-Speicher mit älteren und modernen Modicon-Plattformen. Dadurch werden eine einheitliche Logikübertragung, minimale Signalübertragungsverzögerungen und eine dedizierte Isolation auf Kanalebene sichergestellt, um zu verhindern, dass rückgespeiste transiente Fehler die CPU der Host-SPS erreichen.

Häufig gestellte Fragen

F: Wie hoch ist die maximale Strombelastbarkeit pro Ausgangskanal des ABE7H16F43?

A: Jeder einzelne Ausgangskanal ist für einen maximalen Strom von 0,125 A ausgelegt und durch eine eigene flinke Sicherung mit 0,125 A und den Abmessungen 5 x 20 mm geschützt. Der Gesamtstrom über alle Ausgangscommon-Anschlüsse darf 1,8 A nicht überschreiten.

F: Können einzelne Kanäle während der Wartung manuell isoliert werden, ohne das gesamte Modul auszuschalten?

A: Ja. Die Unterbasis verfügt über einen Lasttrennschalter pro Kanal, sodass Servicetechniker einzelne Lastkreise für die Fehlersuche physisch isolieren können, ohne die Stromversorgung oder Logiksignale benachbarter Kanäle zu unterbrechen.

F: Wie zeigt das Modul den Status einer durchgebrannten Sicherung an?

A: Der ABE7H16F43 verfügt über eine individuelle Status-LED-Anzeige für jeden Kanal. Grüne LEDs zeigen den aktiven Kanalstatus an, während rote LEDs speziell das Durchbrennen einer 5 x 20 mm großen Ausgangssicherung signalisieren.

Richtlinien für die Feldinstallation

Montieren Sie die Unterbasis horizontal auf einer standardmäßigen symmetrischen 35-mm-DIN-Schiene oder befestigen Sie sie mithilfe des integrierten Schraubensatzes direkt an einer stabilen Montageplatte. Sorgen Sie für einen ausreichenden Mindestabstand rund um das Gerät, damit die konvektive Kühlung durch Umgebungsluft zwischen -5 °C und 60 °C gewährleistet ist.

Verbinden Sie die E/A-Karte der Host-Steuerung mit einer vorkonfektionierten 20-poligen HE10-Kabelbaugruppe. Beim Anschließen der Feldgeräte an die Klemmenblöcke müssen die Litzenenden passend abisoliert und die Klemmen mit einem maximalen Anzugsdrehmoment von 0,6 N·m (5,3 lbf·in) und einem 3,5-mm-Schlitzschraubendreher angezogen werden. Stellen Sie eine ordnungsgemäße Erdung im Feld sicher und führen Sie die 24-VDC-Niederspannungsleitungen getrennt von den Hochspannungs-Wechselstromleitungen, um induktive Störeinkopplungen zu vermeiden.


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