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172PNN21022

Anbieter: Schneider
Artikelnummer: 172PNN21022
Typ: Modicon Momentum Modbus-Plus-Optionsadapter
Land:
Low stock: 17 left

Beschreibung

Caret Down

Für die Erweiterung der Feldbus-Netzwerkkommunikation in Automatisierungssystemen der Plattform Modicon Momentum konfiguriert, ermöglicht der Schneider Electric 172PNN21022 (Modbus-Plus-Optionsadapter 172PNN21022) die direkte physische/elektrische Anbindung. Er dient als einkanalige Kommunikationsschnittstelle, die auf eine Momentum-E/A-Basis aufgesteckt wird und einen schnellen Datenaustausch über die Modbus-Plus-Architektur ermöglicht.

Hardwarespezifikationen

Parameter Spezifikation
Modell 172PNN21022
Marke Schneider Electric
Herkunft FR
Gewicht 85,05 g
Abmessungen 143,1 mm x 25,0 mm x 60,06 mm
Betriebstemperatur 0 bis 60 °C
Stromaufnahme 200 mA bei 24 VDC (<= 350 mA Spitze)
Nennversorgungsspannung 5 VDC (+/- 5 Prozent Toleranz über die E/A-Basis)
Kommunikationsanschlüsse 1 x Modbus Plus (9-poliger D-Sub-Anschluss)
Batterietyp 2/3 AA-Lithiumbatterie (Lebensdauer 5 Jahre, < 30 Tage Überbrückung nach Anzeige für niedrigen Batteriestand)
Gehäusematerial Lexan
IP-Schutzart IP20 gemäß IEC 529
Uhrabweichung Genauigkeit +/- 13 s/Tag
Durchschlagsfestigkeit 500 VDC

Deterministische Netzwerkisolierung und Backplane-Leistung

Das Modul wird direkt über den Momentum-Backplane-Bus angeschlossen und bezieht seine Logikversorgung über die darunterliegende E/A-Basis. Die Signalwege gewährleisten eine deterministische Netzwerkkommunikation über die Modbus-Plus-Topologie und ermöglichen gleichzeitig eine Skalierung der E/A-Dichte, ohne lokale Verarbeitungsverzögerungen einzuführen. Zu den elektrischen Isolationseigenschaften gehören eine Durchschlagsfestigkeit von 500 VDC sowie eine Beständigkeit gegen elektrostatische Entladung von 4 kV über Kontakt und 8 kV über Luft gemäß den Normen IEC 801-2. Die elektromagnetische Störfestigkeit ist im Frequenzbereich von 80 MHz bis 1000 MHz bis zu 10 V/m validiert, um Datenkorruption während transienter industrieller Störspitzen zu verhindern.

Häufig gestellte Fragen

F: Wie wird die primäre Logikversorgung des Moduls bereitgestellt?

A: Der Optionsadapter bezieht seine interne Betriebsspannung von 5 VDC (+/- 5 Prozent) direkt von der angeschlossenen Modicon-Momentum-E/A-Basis über die Backplane-Schnittstelle und verbraucht dabei bis zu 350 mA.

F: Welche Maßnahme ist erforderlich, wenn die lokale Anzeige für niedrigen Batteriestand aktiviert wird?

A: Die interne 2/3-AA-Lithiumbatterie muss bei einer Umgebungstemperatur von 40 °C innerhalb von 30 Tagen ausgetauscht werden, um den Verlust der Synchronisierung der Echtzeituhr und der remanenten Adresskonfiguration während einer Stromunterbrechung zu vermeiden.

F: Kann die Knotenadressierung dynamisch per Software konfiguriert werden?

A: Nein, die Modbus-Plus-Knotenadresse muss vor dem Einschalten des Systems manuell über die physischen DIP-Schalter am Gerät eingestellt werden.

Richtlinien für die Installation vor Ort

  • Mechanische Kopplung: Richten Sie den Optionsadapter gerade über dem Montageschacht der vorgesehenen Modicon-Momentum-E/A-Basis aus und üben Sie gleichmäßigen Druck nach unten aus, bis die Halteclips sicher einrasten. Stellen Sie sicher, dass die Stromversorgung der Basis vor der Installation getrennt ist.
  • Netzwerkverkabelung: Schließen Sie das Modbus-Plus-Abzweigkabel über einen geschirmten 9-poligen D-Sub-Stecker an. Ziehen Sie die Steckerbefestigungsschrauben mit einem maximalen Drehmoment von 0,4 Nm an, um eine durchgängige Schirmerdung und mechanische Stabilität bei Feldvibrationen sicherzustellen.
  • Schirmerdung: Überprüfen Sie, dass der Schirm des Modbus-Plus-Kabels an den vorgesehenen Punkten entlang der Stammleitung geerdet ist, um eine kontinuierliche Störfestigkeit gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Interferenzen aufrechtzuerhalten.
  • Umgebungsgrenzen: Installieren Sie das Gerät in einem Gehäuse mit mindestens IP54-Schutz, wenn es in Industrieumgebungen mit leitfähigem Staub, Feuchtigkeit oder chemischen Dämpfen eingesetzt wird. Halten Sie rund um das Gehäuse mindestens 25 mm freien Luftraum ein, um eine ausreichende Wärmeableitung bis zur Betriebstemperaturgrenze von 60 °C zu gewährleisten.

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