Siemens and Rittal Collaborate on Next-Generation Power Solutions for AI Data Centres

Siemens und Rittal arbeiten gemeinsam an der nächsten Generation von Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren

Strategische Zusammenarbeit für hochdichte KI-Infrastruktur

Siemens Smart Infrastructure und Rittal sind eine strategische Zusammenarbeit eingegangen, um den steigenden Energiebedarf von KI-basierten Rechenzentren zu bewältigen. Mit dem Anstieg der KI-basierten Arbeitslasten liegt der Stromverbrauch pro Rack oft über 100 kW, und es wird geschätzt, dass er bis zum Ende dieses Jahrzehnts bis zu 1 MW pro Rack erreichen wird.

Verbesserung der Effizienz der Stromverteilung

Die Partnerschaft bringt Siemens’ Expertise in intelligenten Stromsystemen sowie Rittals Hardwarelösungen für Rechenzentren zusammen. Ziel der Partnerschaft ist es, ein System zu entwickeln, das eine höhere Dichte unterstützt, ohne die Effizienz zu beeinträchtigen. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist ein Power-Rack der nächsten Generation im „Sidecar“-Design, das in unmittelbarer Nähe zum Server-Schrank im White Space platziert werden kann. Dieses Design minimiert die Entfernung zwischen der Stromausrüstung und den Servern, um Verluste in der Effizienz so gering wie möglich zu halten.

Siemens und Rittal arbeiten an Stromlösungen der nächsten Generation für KI-Rechenzentren

Ermöglichung modularer und skalierbarer Designs

Die vorgeschlagene Sidecar-Architektur basiert auf einem modularen Aufbau, der Skalierbarkeit ermöglicht. Dies ist durch die einfache Erweiterung der Kapazität möglich, wodurch komplexe architektonische Änderungen vermieden werden. Dies soll ein skalierbareres Wachstum unterstützen, da die Anforderungen an KI-Rechenleistung weiter steigen. Zudem wird die Leistungselektronik im Rechenzentrum leicht wartbar sein.

Priorisierung von Standardisierung und Schnelligkeit bei der Implementierung

Mit der zunehmenden Verbreitung von KI kann die Bedeutung eines schnelleren Aufbaus und der Erweiterung von Rechenzentren nicht hoch genug eingeschätzt werden. Siemens und Rittal konzentrieren sich auf standardisierte Infrastrukturmodelle, um schnellere Implementierungslösungen zu bieten. Dieser Ansatz, der darauf abzielt, die „Time-to-Compute“ zu verkürzen, ermöglicht es Betreibern, zusätzliche Rechenkapazitäten an mehreren Standorten schnell bereitzustellen. Laut Andreas Matthé, CEO der Electrical Products bei Siemens Smart Infrastructure, besteht die Notwendigkeit, intelligente, zuverlässige und effiziente Stromlösungen schnell bereitzustellen. Rittals Expertise in Modularität kann diese Anforderung gut unterstützen.

Verbesserung der Energieeffizienz-Kennzahlen

Die Partnerschaft wird voraussichtlich zu höheren Effizienzen führen, insbesondere im Hinblick auf „Tokens pro Watt“, was die Produktivität pro Watt Stromverbrauch der KI-Technologie beschreibt. Diese Zusammenarbeit wird helfen, die Leistung und Effizienz auf Rack-Ebene durch bessere Integration von Stromverteilung und Rechenressourcen zu optimieren. Solche Integrationen helfen, Ineffizienzen und Ausfallzeiten bei der Stromversorgung zu vermeiden.

Zukünftige Entwicklungen und breitere Anwendungen

Obwohl das Power-Rack für Sidecars das erste Ergebnis der Partnerschaft war, befinden sich weitere Projekte bereits in der Entwicklungsphase. Die Hauptanwendung solcher Integrationen scheint jedoch für Rechenzentren zu sein, während die zunehmende Intensität der KI-Arbeitslasten größere Effizienzen erfordern wird.

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